Type Directors Club Deutschland
TDC eine Gruppe Wahnsinniger

Die Geschichte des TDCs

Vorwiegend New Yorker Agenturtypografen trafen sich in den 40er Jahren regelmäßig beim Mittagessen. Aus diesen zwanglosen Treffen entsprang die Idee, einen eigenen Club zu gründen – im Jahr 1946 wurde so der »Type Directors Club of New York« eingetragen.

Die Präambel der Satzung definierte die Absicht der Neugründung: »Das Niveau der Typografie und der damit verwandten grafischen Künste heben sowie Anregungen zu schaffen, Forschung zu betreiben, Bildung zu fördern und Informationen zu verbreiten, die sich auf die typografischen Künste beziehen. Diese Ziele sollen durch vielfältige, vom Vorstand als zweckmäßig angesehene Aktivitäten erreicht werden, unter anderem ein jährlicher Typografie-Wettbewerb, Vorträge, Seminare, Publikationen und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die ähnliche Ziele und Zwecke verfolgen.«

Diese Ziele haben sich seit fast fünf Jahrzehnten nicht verändert, im Gegenteil - sie sind ausnahmslos beschritten und ausgebaut worden. Die Qualität der Vorträge, die 1947 unter dem Motto »Ten Lectures« aufgenommen wurden, bildeten schon ein paar Jahre später einen festen Grundpfeiler für die Reputation dieser Vereinigung.

Seit 1965 können auch internationale Typografen ihre Arbeiten zum TDC-Wettbewerb einsenden. Und seit einigen Jahren gewinnt die steigende Zahl der deutschen Gewinner immer mehr an Bedeutung:

Alle ausgezeichneten Einsendungen können im Original jährlich in der TDC-Show und gedruckt im TDC-Annual bewundert werden.

Zum Aufgabenfeld des TDC gehören heute neben den jährlichen Wettbewerben noch Typografie-Konferenzen, Vorträge und Stipendien.